Aktuelles

Buchrezensionen

„Ins Tun kommen – Prozess- und ressourcenorientierte Tools der Systemischen Therapie“
von Michael Schieche / Sabine Schreiber (Hrsg.) Klett-Cotta 2020

Buchrezension von Martin Ritsch

Das Buch beginnt mit dem Versprechen,

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Zum 3. Mal in Folge:
Supervisionstag mit Guni Leila Baxa in Innsbruck

29. September 2021

In der Aufstellungsarbeit betrachten wir unser Eingebundensein und unsere gegenseitige Bezogenheit innerhalb von Systemen (Familien,

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Fachtagung
„Aufgeben aufgeben“

Systemische Wege aus Depression und Burnout

Neuer Termin: 11. und 12. März 2022

Depressionen gehören laut WHO zu den häufigsten und mit Blick auf die Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Zugleich sind wir umzingelt von Glücksratgebern und leben in einer Gesell­schaft, in der man scheinbar verpflichtet ist, glücklich zu sein. mehr…

Praxis Frühlingsfest

Am 6. März 2020 feierten wir den Frühling und unsere Neuzusammensetzung als Team im institut für systemische praxis – danke allen BesucherInnen für den schönen Abend! mehr…

Weiterbildungscurriculum

Jänner 2019–März 2021

Viele Menschen, die in Therapie gehen, glauben, dass sie selber oder andere Menschen das Problem sind,

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Über das institut für systemische praxis

Gegründet 2016 als Ergebnis von langjähriger Praxis und gemeinsamer Seminar- und Workshop­entwicklung, ermöglicht diese Plattform die Reflexion und Weiterentwicklung systemischer Methoden, Interventionen und Grundhaltungen für die Bereiche Psychotherapie, Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung.

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So finden Sie uns

Wegspinne zur Wegbeschreibung und Erreichbarkeit des Instituts per Auto oder öffentlicher Verkehrsmittel. Grafik: Birgit Raitmayr | pixlerei.at

Wegbeschreibung

Sie erreichen uns öffentlich mit den Buslinien R und B und der Straßenbahnlinie 1 (Haltestelle Bundesbahndirektion bzw.

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Anmeldung für Veranstaltungen und Fortbildungen unter institut@systemische-praxis.at

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Unser Team

Mag. Martin Ritsch

Klinischer Psychologe, Arbeits­psychologe (BÖP) und Systemischer Psychotherapeut (ÖAGG), Coach und Supervisor (ÖVS), Lehr­therapeut mit Teillehr­funktion (ÖAGG).
Tel.:+43 699 10444010
ritsch@systemische-praxis.at

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Mag.a Sonja Grill

Pädagogin, Systemische Psycho­therapeutin (ÖAS), Kinder- und Jugend­lichen­psycho­therapeutin, EMDR-Trauma­­thera­peutin, MCI-Lehr­­beauftragte, derzeit Aus­bildung in Psycho­­trauma­­therapie (DeGPT).
Seit 2008 in freier Praxis tätig.
Tel.:+43 676 5803350
praxis@sonja-grill.at

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Mag.a Barbara Laske, DSA

Sozialarbeiterin, Päda­gogin, Systemische Psycho­thera­peutin (ÖAGG), Kinder- und Jugend­lichen­psycho­thera­peutin, Lehr­aufträge an der Uni­versität Inns­bruck, langjährige Lehrende am MCI (Studien­gang Soziale Arbeit).
Seit 2010 in freier Praxis tätig.
Tel.:+43 650 3014821
praxis@barbara-laske.at

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Mag.a Christine Dander

Klinische- und Gesundheits­psycho­login (BÖP), Syste­mische Psycho­therapeutin (ÖAGG), Kinder-und Jugend­lichenpsycho­thera­peutin, derzeit Aus­bildung in Psycho­trauma­therapie (DeGPT).
Tel.:+43 650 8404659
psychotherapie-dander.at

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Mag.a Petra Vogelsberger

Psychologin, Notfallpsychologin (GkPP), Systemische Psychotherapeutin (ÖAGG), Supervisorin und Coach (ÖVS-zertifiziert).
Tel:+43 650 5664053
vogelsbergerpetra@gmail.com

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Aktuelles

Buchrezensionen

„Ins Tun kommen – Prozess- und ressourcenorientierte Tools der Systemischen Therapie“
von Michael Schieche / Sabine Schreiber (Hrsg.) Klett-Cotta 2020

Buchrezension von Martin Ritsch

Das Buch beginnt mit dem Versprechen, ein praxisnahes Wissen für die psychotherapeutische Praxis zu bieten, konkrete Werkzeuge vorzustellen, die direkt im therapeutischen Alltag eingesetzt werden können, dafür aber auf die theoretischen Hintergründe weitgehend zu verzichten. Dargestellt werden hauptsächlich Tools aus der Methodenkiste des lösungsorientierten und entwicklungsorientierte Ansatzes, wie sie  in der Münchner Schule mit dem Lebensfluss-Modell (vft) gelehrt werden.

Insgesamt zeichnet sich das Buch durch eine klare und übersichtliche Darstellung aus. Grundlagen wie die Auftragsklärung oder therapeutische Beziehungsarten (Kunden, Besucher, Klagende) sind gut ausgewählt und verständlich dargestellt. Klassische Methoden der lösungsorientierten Therapie wie die Wunderfrage werden ausführlich beschrieben und schrittweise erklärt. Ein gebührender Platz wird Virginia Satir eingeräumt, die ja als Begründerin der entwicklungsorientierten systemischen Familientherapie gesehen werden kann.

Zentral findet sich eine ausführliche Darstellung des Lebensfluss-Modells mit einer großen Würdigung von Peter Nemetschek, der dieses Modell eingeführt hat und dessen Grundsätze und Einsichten wesentlich die Grundhaltungen in diesem Buch prägen. Wer sich mit diesem Modell beschäftigen will findet hier zahlreiche Anregungen und Einsatzmöglichkeiten dieser Methode.

Konsequent an der systemischen Praxis orientiert werden auch die Methode der Genogrammgarbeit sowie die Arbeit mit Skulpturen nach Virginia Satir erläutert. Hinweis auf die Fortführung der Methode in der Aufstellungsarbeit bleibt aus, lediglich im Kapitel über die Familienrekonstruktion findet sich eine kurze Abgrenzung zur Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger. Die doch sehr verbreitete Anwendung der Aufstellungsarbeit, wie sie zum Beispiel auch von Varga von Kibed und Insa Sparrer entwickelt wurden, wird mit keinem Wort erwähnt, obwohl deren Institut syst auch in München beheimatet ist wie das vft.

Es folgen die Darstellung der Teile-Arbeit, die schon erwähnte Familienrekonstrukion, wieder verbunden mit dem Lebensfluss-Modell, sowie die Arbeit mit Paaren.

Die theoretische Ankoppelung an körperorientierten Methoden, HIrnphysiologie, hypnotherapetischen und narrativen Ansätzen wirkt dann etwas bemüht und zu kurz geraten. Generell wechseln sich in den Kapiteln unterschiedliche Methoden, Settings und spezielle Kontexte ab, das Ganze wirkt daher ein bisschen zusammengewürfelt, die theoretische Einordung in die große Welt der systemischen Therapie fehlt.

Die Praxisnähe des Buches spürt man dann darin, dass Themen wie Scheidung und Trennung in Hinblick auf die Schwierigkeiten für die Kinder – speziell dann auch noch mit dem Fokus auf Hochkonflikt-Eltern – ausführlich behandelt werden. Und auch hier werden wieder konkrete Interventionen und Vorgangsweisen beschrieben, die direkt im therapeutischen Alltag umgesetzt werden können.

Ein eigenes Kapitel widmet sich dem psychiatrischen Kontext. Hier wird hauptsächlich Bezug auf das Modell von Arnold Retzer genommen, speziell die Theorie der Exkommunikation und auch die Bedeutung der Neutralität beschrieben. Und auch in diesem Kapitel wird wieder die Verbindung mit dem Lebensfluss-Modell gesucht, eine Idee, die sich durch das ganze Buch durchzieht.

So endet das Buch auch mit kurzen Ausflügen in die Bereiche Pädagogik, Ergotherapie und Supervision /Coaching. Alles in allem hält das Buch was es verspricht, viel Praxis und Methoden, die im Alltag einer psychotherapeutischen Praxis verwendet werden können – ein Lehrbuch der Praxis.

Es lohnt sich, einen Stift zu haben
Schreiben in der systemischen Therapie und Beratung
Carmen C. Unterholzer, Carl-Auer Verlag 2017

Buchrezension von Martin Ritsch

Und es macht einen Unterschied, wenn KlientInnen in der Therapie schreiben. Dies wird im gerade erschienenen Buch von Carmen Unterholzer über das Schreiben in der systemischen Therapie mehr als deutlich. Und der Unterschied ist sehr unterschiedlich und vielfältig – wie das weite Feld der Psychotherapie selbst.

Carmen Unterholzer gibt in einer feinen und konzentrierten Darstellung Auskunft über die geschichtliche Entwicklung schreibtherapeutischer Methoden in den unterschiedlichen Therapierichtungen. Damit erhält die LeserIn einen fundierten Überblick und ein Gefühl für die schreibtherapeutische Szene einst und jetzt.

Dabei wird deutlich, die Schreibtherapie ist so unterschiedlich in Vorgehen und Haltungen wie die einzelnen therapeutischen Ansätze, die dahinter stehen. Und natürlich wird auch das Verbindende der einzelnen Richtungen sichtbar, schulenübergreifende gemeinsame Einsichten wie zum Beispiel die Teile-Arbeit, das Internalisieren oder Verankern von Lösungsmöglichkeiten.

Ein weiteres Kapitel ist den verschiedenen Textsorten gewidmet, die in der Schreibtherapie verwendet werden können. Die Darstellung dieser unterschiedlichen Textsorten zeigt die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten auf und regt an, Neues im therapeutischen Alltag auszuprobieren. Neben bekannten Textsorten wie Brief und Tagebuch werden auch unkonventionelle Sorten wie Manifeste und Beipackzettel beschrieben.

Neben dem Einsatz in der Einzeltherapie – in der Therapiestunde selbst sowie als Aufgabe zwischen den Stunden – liegt eine Stärke des Buches in der detaillierten Beschreibung eines gruppentherapeutischen Einsatzes der Schreibtechniken. Sehr strukturiert mit vielen Anleitungen und einem roten Faden werden unterschiedliche Formate beschrieben, die unmittelbar einsetzbar erscheinen.

Doch Schreiben allein ist zu wenig. Es lohnt sich nicht nur den Stift zu bemühen, sondern genau zu überlegen, was in welchem Kontext sinnvoll erscheint. Schreiben kann im falschen Kontext sogar schädlich werden, negative Erfahrungen können sich verfestigen wie die „Rille einer Schallplatte.“

Die Transformation des Geschriebenen ist der entscheidende Faktor, der Wirkung in den therapeutischen Prozess bringt. Die bestimmte Gestaltung eines Textes, die Verschiebung des Fokus oder ein Perspektivenwechsel bringt den persönlichen Abstand, einen neuen Überblick, neue Einsichten und Lösungen für den Alltag. Und nicht jedes Problem ist geeignet für schreibtherapetische Interventionen wenn es nach Carmen Unterholzer geht. So problematisiert sie den Einsatz im Bereich einer depressiven Störung. Vielleicht ist hier aber auch die Wahl des schreibtherapeutischen Mittels entscheidend und mehr an Entwicklung verfeinerter Methoden möglich.

Das Buch bietet auch einen wunderbaren Überblick über systemisches Arbeiten in der Psychotherapie, für Kenner eine gute systemische Auffrischungs-Imfpung, für andere vielleicht eine willkommene Gelegenheit sich mit systemischen Interventionen bekannt zu machen.

Der schreibtherapeutische Ansatz hat viele Vorteile, besonders deutlich wird im Buch von Carmen Unterholzer die konsequente Aktivierung der eigenen Ressourcen von KlientInnen und die Stärkung des Selbstwerts und der Selbstwirksamkeit im Erleben der Produktion eigener Texte. Und dies erleichtert nicht zuletzt die therapeutische Arbeit – eine klassische win-win-Situation also, die ich nur empfehlen kann.

Kann ich einen Eisbären
Christoph Thoma Iskam-Verlag 2012, Amstetten

Buchrezension von Martin Ritsch

Er lässt sich wieder einmal nicht einordnen, dieser Thoma.

Wieder hat er ein Buch vorgelegt, das uns viele Rätsel aufgibt. Ist es ein Fachbuch, einfach schöne Literatur, sind es Kurzgeschichten oder ist das verbindende Element so stark, dass es nur als Ganzes betrachtet werden kann?

Das Buch handelt von vielen Geschichten, die irgendwie mit Eisbären zu tun haben, immer an der Grenze vom Realen zum Metaphorischen. Die beim Lesen anfänglich von mir erlebte Fixierung auf das Eisbärthema löst sich mit der Zeit in der Funktion eines roten Fadens auf, der die kurzen Geschichten tiefsinnig und dann doch elegant zu einem Ganzen verbindet.

Es ist der therapeutische Blick und die Berührung, die mich beim Lesen fasziniert hat. So wie der Eisbär am Cover den Jungen erblickt und zugleich den Jungen berührt, zugleich von ihm erblickt und berührt wird, so handelt das Buch von Menschen, die ungewöhnlich menschlich und therapeutisch behandelt werden und handeln.

Das Buch steht in der Tradition der faszinierenden Fallgeschichten von Milton Erickson, der – wie schon im vorangegangenen Roman Kuhschwanzziehen –  als Erik Miltenson und Protagonist im Buch eine Referenz auf das große Vorbild darstellt. Aber auch ein anderer namhafter Therapeut aus Österreich tritt unschwer erkennbar auf.

Neben vielen arktischen und sozialen Gefahren lauern noch zwei weitere im Buch. Zum einen ist man versucht, das Buch viel zu schnell zu lesen. Ich habe mich bewusst zurückhalten müssen, um nicht zu schnell fertig zu werden, um nicht zu viel zu versäumen.

Thoma lässt nämlich alles weg, was nicht unbedingt notwendig erscheint, vom Kontext, vom Inhalt, vom Anfang oder vom Ende. Der Leser ist aufgerufen, die fehlenden Teile zu finden und dadurch den tiefen Sinn erst zu fassen.

Die zweite Gefahr liegt darin, dass durch die Reduktion die therapeutischen Interventionen zu guruhaft und nicht-erlernbar oder gar realitätsfremd erscheinen könnten. Selbst für systemische Psychotherapeuten wirkt das therapeutische Vorgehen oft ungewöhnlich und gewagt. Dabei ist wahrscheinlich wenig Erfundenes, sondern viel mehr selbst Erlebtes und gelebte Praxis im Buch verarbeitet.

 Die konsequent zugrunde liegende Haltung und Vorgehensweisen werden nicht erklärt, sind aber bei genauem Hinsehen immer spürbar. Hier handelt es sich um den kreativen Einsatz strukturierter Methoden, mit der Betonung auf kreativ, aber doch strukturiert.

Und dann und eben dadurch ist das Buch einfach schöne Literatur.

Zum 3. Mal in Folge:
Supervisionstag mit Guni Leila Baxa in Innsbruck

29. September 2021

In der Aufstellungsarbeit betrachten wir unser Eingebundensein und unsere gegenseitige Bezogenheit innerhalb von Systemen (Familien, Berufsgruppen, Organisationen…), aber auch unsere innere Beziehungsgestaltung um ein Symptom, eine Krankheit, ein Problem usw. „Im Raum gestellt“ zeigt sich das Beziehungsgefüge in seinen wesentlichen Aussagen. Es weist in seiner unmittelbar sichtbaren, hörbaren und spürbaren Prägnanz auf mögliche Lösungs- und Veränderungsschritte hin.

Am Mittwoch, den 29. September 2021 findet von 9 bis 17.00 Uhr in den Räumlichkeiten der IGfB (Gänsbacherstraße 6, 6020 Innsbruck) ein Aufstellungstag mit Guni Leila Baxa statt, bei dem die TeilnehmerInnen ihre supervisorischen Anliegen mittels Aufstellungen bearbeiten können.

Teilnahme:

Die Teilnahme kostet € 230,–. Die Veranstaltung ist mit 8 Einheiten anrechenbar und vom ÖBVP zertifiziert.
Die Anmeldung ist gültig nach Einzahlung auf das Konto:
IBAN AT39 1420 0200 1096 7997 · BIC/SWIFT: EASYATW1 easybank

Stornobedingungen: Eine kostenfreie Stornierung des Seminars ist 4 Wochen vor Seminarbeginn möglich, danach werden die Seminarkosten zur Gänze einbehalten. Eine Refundierung ist bei Nennung einer ErsatzteilnehmerIn möglich. Das Institut behält sich vor, das Seminar bei Nichterreichen der notwendigen TeilnehmerInnenzahl abzusagen.

Bei Interesse bitte anmelden unter praxis@barbara-laske.at

Referentin:

Guni Leila Baxa Dr. phil., Jg. 1941, Psychologin, Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie, Gestalttherapie, Transaktionsanalyse, körpertherapeutische Verfahren, Primärtherapie, NLP u.a.), Supervisorin, Lehrtherapeutin für Systemische Familientherapie (ÖAGG), seit 1985 in freier Praxis tätig. Hochschulassistentin, psychotherapeutische Arbeit in einer Erziehungsberatung und Suchtklinik, Mitgründung und langjährige Mitarbeit an einem großen Therapiezentrumin Süddeutschland. Mitbegründerin von APSYS (Institut für Systemische Praxis, Aufstellungs- und Rekonstruktionsarbeit). Mitherausgeberin von „Verkörperungen” im Carl-Auer-Systeme Verlag. Autorin mehrerer Artikel für die Zeitschrift „Praxis der Systemaufstellung“. Ausbildungen und Fortbildungen in Aufstellungsarbeit (Familien- Organisations- und Strukturaufstellungen, Bewegungen der Seele) in Europa und weltweit. Sie strebt in ihrer Arbeit eine Ausgewogenheit von Körper, Herz und Geist an – die Entfaltung des „Herz-Geistes”.

Fachtagung
„Aufgeben aufgeben“

Neuer Termin: 11.–12. März 2022

Systemische Wege aus Depression und Burnout

Im Leben geht es nicht darum zu warten, dass das Unwetter vorbei­zieht,
sondern zu lernen im Regen zu tanzen.

Depressionen gehören laut WHO zu den häufigsten und mit Blick auf die Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Zugleich sind wir umzingelt von Glücksratgebern und leben in einer Gesell­schaft, in der man scheinbar verpflichtet ist, glücklich zu sein.
Wie sehr kämpfen wir darum, zu schaffen, was wir nicht schaffen können?
Wie sehr sind wir blind für unsere Potenziale und unterschätzen, was wir verändern oder bewältigen können?
Hat die aktuelle Covid-Krise dies noch verstärkt oder mitunter sogar relativiert? Hat der Lock-Down eine notwendige Entschleunigung gebracht oder die Belastungen erhöht?
In dieser Fachtagung sollen neue und spannende Behandlungsansätze für Depression und Burnout präsentiert und diskutiert werden. Zahlreiche ExpertInnen werden ihre speziellen Erfahrungen und Modelle vorstellen. Daneben gibt es Platz für Austausch, Diskussionen und Begegnung.

ReferentInnen:

Veranstaltungsdetails:

Termin: 11. und 12. März 2022
Ort: Parkhotel Hall in Tirol, Thurnfeldgasse 1, 6060 Hall in Tirol
Information und Rückfragen: institut@systemische-praxis.at, Christine Dander +43 650 840 46 59
Infofolder (PDF, ~300 KB)

Kosten und Frühbucherboni:

Frühbucherbonus I (bis 15.10.2021): € 350,–
Frühbucherbonus II (bis 01.01.2022): € 370,–
Regulärer Tagungspreis: € 400,–

Die Anmeldung ist gültig mit der Einzahlung auf das Konto: IBAN AT39 1420 0200 1096 7997 BIC/SWIFT: EASYATW1 easybank

Anmeldung:

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung über das unten folgende Formular;
mit der Einzahlung des Tagungsbeitrages gilt Ihr Platz als reserviert. Workshopplätze werden aufgrund der begrenzten Teil­nehmerInnenzahl nach Zeitpunkt der Anmeldung vergeben.

Anrechenbarkeit:

Das institut für systemische praxis ist vom ÖBVP zertifiziert. Somit wird die Fach­tagung gemäß Psychotherapiegesetz im Ausmaß von 16 Einheiten als Fortbildung angerechnet.

Stornomodalitäten:

Eine kostenfreie Stornierung ist bis zum 11.01.2022 möglich. Bei Stornierung bis zum 11.02.2022 refundieren wir fünfzig Prozent des eingezahlten Betrages. Die VeranstalterInnen behalten sich vor, die Fachtagung bei nicht Erreichen der notwendigen TeilnehmerInnenzahl bis einen Monat vor Beginn abzusagen (nähere Infos unter Allgemeine Geschäftsbedingungen).

Programmänderung / Änderung der Darbietungsform / Tagungsabsage:

Das institut für systemische praxis behält sich das Recht vor, notwendige inhaltliche, räumliche und zeitliche Änderungen des angekündigten Programms bzw. der Darbietungsform (Corona-bedingt notfalls via Livestream) vorzunehmen.

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Zeitplan 12.–13.03.2022

Die Übertragung der Anmeldung wurde abgebrochen.

Praxis Frühlingsfest

Frei nach Wilhelm Buschs Zitat „Er ist so freudvoll, dass ihm der Stöpsel aus der Seele fliegt“ öffneten wir am 6. März 2020 unsere Praxistüren um den Frühling zu begrüßen und unsere Neuzusammensetzung als Team im institut für systemische praxis zu feiern. Gut 50 Leute trafen sich in unseren Räumen bei Speis und Trank – zum geselligen Plaudern, Sich-Wiedersehen und Sich-Kennenlernen, sowie Vernetzen. Es war ein gelungener Abend!

Besonders herzlich möchten wir uns bei HAZE für seinen erhellenden-erheiternden Poetry-Slam sowie beim FUTTERKUTTER für das kulinarische Highlight und natürlich bei allen Mitwirkenden und Gästen bedanken.